2019

Bild oben:   Ein Geschenk für geleistete Arbeiten im vergangenen Vereinsjahr

Wie jedes Jahr findet unsere GV im Rest. Corona statt. Auch dieses Jahr war die Versammlung sehr gut besucht.

Neben den üblichen Traktanden fanden Wahlen für die verschiedenen Gremien statt. Der Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt, die Musikkommission und Vergnügungskommission wurden neu besetzt und gewählt.

Die Vereins-Statuten  wurden neu überarbeitet und der heutigen Zeit angepasst, auch diese wurden einstimmig angenommen.

Im neuen Vereinsjahr werden wir besonders gefordert sein. Wir üben schon intensiv für unser Konzert im Mai und der Einsatz aller Sänger ist am Schlierefest gefragt, wir bewirten Gäste in der Sängerbeiz.

Bild unten:  Unser Vorstand im 2019

Von Links :   Freddy Kunz, Tom Engler, Max Epple, Jürg Hiltmann, Emil Bührer,

                  Pius Riedweg, Beni Arnet

 

 

Michaela Unsinn Mezzosopran
Andre Deponds Konzertflügel
Unsere drei Jodler

KONZERTPROGRAMM   2019

- Oh Happy Day | Gospel, vocal arrangement  Christian Meldau

- Die Alten Strassen noch | P. Gripekoven

- Frühlingsboten | A. Bieri, Alte russischen Melodie

- Kamerade | Math. Zogg

- Schäfers Sonntagslied  |  Uhland / Kreutzer

- Griechischer Wein | Text  Michael Kunze / Musik:  Udo Jürgens

- Good Vibrations |  The Beach Boys

- Old Black Joe,  Dixie Version | Jerry Lee Lewis

- Über den Wolken |  Reinhard Mey

- Guggisberg Lied  |  Version von 1812

- Chor der Mönche ( La Vergine…) ``Die Macht des Schicksals“   G. Verdi

- Der Gondelfahrer  |  J. Mayrhofer / Franz Schubert

- Chor der Dorfburschen,   “Die verkaufte Braut“  von B. Smetana

- Hymne an die Nacht | Ludwig van Beethoven

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Das Doppelkonzert des Männerchors in Schlieren begeistert

24. und 26. Mai 2019

Text und Bilder: Erica Brühlmann-Jecklin

Das Programm des nahezu 50-köpfigen Männerchors Schlieren gab auch dieses Jahr für alle etwas her. Sowohl Liebhaber von Klassik, Opern und Musicals, aber auch Freunde der Liedermacherei oder von alten Volksliedern kamen voll auf ihre Rechnung. Mit spannenden Hinweisen zu den jeweiligen Kompositionen und ihren Vätern, und ja, die Schaffer waren tatsächlich alles Männer, führte der Sänger Hansruedi Ott durch das vielseitige Programm.

Ein klein wenig Nervosität muss sein

In erster Linie war bei den Sängern vor dem Konzert Freude vorhanden, aber ein wenig obligate Nervosität sei nötig, meint der Präsident Jürg Hiltmann. «Das spornt an», meint er lachend. «Wir sind positiv eingestellt, dass es gut geht», ergänzen Peter Ziegler und Werner Stauffacher. Auch bei ihnen ist die Vorfreude auf das bevorstehendeKonzert gut zu spüren. Dann beginnt es, wird gesungen, wird mit Oh Happy Day eine gute Stimmung ins Publikum gebracht, mit Die alten Strassen noch Wehmut, mit Reinhard Mays Über den Wolken Sehnsucht nach Freiheit in luftiger Höhe in die Herzen des Publikums gesungen. Mit dem aus Russland stammenden Lied Frühlingsboten wird die dritte Strophe gar auf Russisch vorgetragen, und es dünkt einem, dies habe besonders viel Kraft in die Stimmen gegeben. Eindrücklich auch das von Ludwig Uhland geschriebene Gedicht Schäfers Sonntagslied, vertont vom 1780 geborenen deutschen Musiker Conradin Kreuzer.

Ein Dirigent, der Sänger und Publikum im Griff hat

Es sei super gelaufen am Freitag, meint Christian Meldau, der Dirigent des erweiterten Männerchors, der den etwa fünfzig Mann starken Chor seit 16 Jahren leitet. Profitieren von guten Stimmen kann der Chor auch dank der Tatsache, dass sich einige Chöre im Einzugsgebiet auflösten. «Der Chor wird sich in den nächsten Jahren wohl zu einem Regionalchor entwickeln», so Meldau, «aber der Name wird bleiben. » Mit der Übernahme der Sänger bekam der Chor auch ein paar Verpflichtungen von den inzwischen aufgelösten Chören, so u.a. zum Beispiel das Bettagssingen in Weiningen. Wäre man ein Mann, würde man gerne mittun in diesem einmaligen Chor, der von Meldau aufs Feinste geführt wird.      Und nicht nur die Sänger, nein, auch das Publikum hat mitzusingen. Meldau versteht es, die Konzertbesucher zum herzhaften Mitsingen zu bewegen.

Wie es uns gefällt

«Man weiss ja, was die Leute denken, was einem Männerchor gefällt», so Hiltmann, ein wenig singen, ein wenig trinken, ein bisschen essen, vielleicht einmal eine kleine Reise unternehmen. «Ja», ergänzt er, «das gefällt uns auch, aber besonders gut gefällt uns das Konzertieren, auch die Herausforderung, dafür verschiedene Musikrichtungen zusammenzubringen.» Und so habe die Musikkommission zusammen mit dem Dirigenten unter diesem Motto das Programm zusammengestellt. Dass zwei ausgewiesene Profis beigezogen wurden, bereicherte das Konzert ausserordentlich. So sang die Mezzosopranistin Michaela Unsinn, eine ehemalige Schülerin des Dirigenten, eine Konzertarie von Wolfgang Amadeus Mozert, die der 30-jährige in Wien schrieb und die als eine seiner grössten Werke dieser Art gilt. «Non temer, amato bene», singt die Solistin mit klarer und ausdrucksstarker Stimme, und man glaubt ihr, wenn sie tröstlich singt: «Fürchte dich nicht, Liebster!» Einmalig wie Michaela Unsinn vorträgt, so einmalig wird sie vom Pianisten André Desponds begleitet.

Griechischer Wein für Heimweh-Griechen

Die Musik zum Lied im Jahr 1974 auf der griechischen Insel Rhodos komponiert, musste der 2014 verstorbene Musiker Udo Jürgens lange darauf warten, bis ein Text geschrieben war, der ihm gefiel. Geschrieben hat Michael Künze den Sehnsuchtstext Griechischer Wein für in Deutschland lebende griechische Gastarbeiter.

Alles Schöne hat einmal ein Ende, so auch dieses Konzert. In seinen Abschlussworten weist der Präsident auf das ‹Fête de la musique› hin, bei dem am 21. Juni in ganz Schlieren Formationen und Sängerinnen Auftritte haben werden. Am ‹Schlierefäscht› betreibe der Männerchor ausserdem eine Beiz namens ‹Tonleitere›, und am 1. Wochenende komme aus Dresden der grosse Bergsteigerchor mit 70 Männern und gemeinsam mit dem Männerchor Schlieren sei dann ein Live-Konzert im Park zu hören.

Des Pianisten Résumée

Nachdem die Konzertbesucherinnen und -besucher nochmals aufgefordert wurden, kräftig mitzusingen, man könnte fast sagen im gesammelten Kirchenchor, ist es der Pianist André Desponds, der dem Konzert einen würdigen Schluss gibt. Der ausserordentlich begabte Improvisator führt das begeisterte Publikum pianistisch noch einmal durchs ganze Konzertprogramm. Ein ausserordentlicher Applaus ist ihm gewiss, bevor Blumen (an die Sängerin) und Wein (an den Pianisten und den Dirigenten) überreicht werden.

Das Publikum entlässt den Chor jedoch erst mit der von Beethoven komponierte Hymne an die Nacht. Mit all diesen Klängen in der Seele mag jede und jeder wohl gut geschlafen haben.

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LETZTE PROBE VOR DEN SOMMERFERIEN, GEMÜTLICHES BEISAMMENSEIN, ESSEN UND TRICKEN BEIM BAUER ANDREAS SEILER
"TONLEITER" unsere Sängerbeiz am Schlierefest
Unser Festzelt schön dekoriert
Käse- und Fleisch auf dem Holzbrett
Jedem Abend wurde im Zelt gesungen/Frauenchor Schlieren

 

Bilder oben

"Schliere Lacht", wir mit der Festbeiz über 10 Tage mit Abendkonzerten, Sänger am Fleisch- Brättli richten….. Ein grosses Erlebnis!

 

Bilder unten

Auf der grossen Bühne Badenerstrasse durften wir ein Konzert geben, mit dabei waren 70 Sänger vom Bergsteigerchor Dresden. Der Höhepunkt am Schluss, als beide Chöre zusammen auftraten und unter anderem ein Lied zu Ehren des Biers, andere Lieder, mit denen wir Männer die Heimat, die Berge und die Kameradschaft besangen.

 

Bergsteigerchor Dresden 1.9.2019
Der bekannte Männerchor von Deutschland
Gemeinsam sangen wir zwei Lieder
Viel Publikum war erschienen 1.9.2019

 

Wenn im Herbst alljährlich die Schlieremer Chilbi stattfindet,

gehört unweigerlich die vom Männerchor Schlieren durchgeführte

und beliebte Metzgete im Saal des Stürmeierhuus dazu. Dieses

Jahr bereits zum 32. Mal. Und sie wird besucht. Sehr gut besucht.

Text und Bilder: Erica Brühlmann-Jecklin

Petrus regiert den Chilbibetrieb

Dieses Jahr war Petrus gnädig. Just auf das Chilbiwochenende hin liess

er den Regen ruhen und die Sonne die herbstliche Nebelwand durchbrechen.

Entsprechend zahlreich erfreuten sich die Besucherinnen und Besucher

der bunten Angebote, kreischten Jugendliche auf Bahnen hoch in der Luft, reiteten

Kinder auf Ponys oder fuhren im Autokarussell mit.

Der durch den Umbau im Kern von Schlieren entstandene freie Platz eignet sich

hervorragend als neuer Chilbiplatz, an dem auch hiesige Anbieter einen Stand mit

Köstlichkeiten feilhielten. Liess man sich zum Beispiel vom Fondue-Duft leiten, kam

man ins Zelt des Turnvereins. Aber auch die lokale Feuerwehr und die Betreiber

der Schlieremer Kurvenbeiz luden zu gastronomischen Genüssen ein.

Die Metzgete im Stürmeierhuus –längst eine Tradition

Hoher Beliebtheit erfreut sich die vom Männerchor Schlieren organisierte Metzgete,

die heuer zum 32. Mal durchgeführt und also längst zur Tradition geworden ist.

«Wir machen alles selber», erklärt Vorstandsmitglied Fredi Kunz, «teilen uns in der

Arbeit auf.» So oblag ihm die Rekrutierung der Helferinnen und Helfer sowie das

Reservationssystem, während Max Epple den Einkauf besorgte und weitere

Vorstandsmitglieder verschiedene andere Aufgaben übernahmen.

Die Metzgete präsentiert sich als einmaliges Gemeinschaftswerk, das nicht nur die

Mitglieder des Männerchors fordert, sondern auch deren Familienangehörige und

Freunde. Zu den mithelfenden Frauen stossen jeweils Söhne und Töchter sowie

Schwiegersöhne, und bereits ist auch ein Enkel eines Sängers mit von der Partie.

      In der Küche wirkt ein Team, arbeitet Hand in Hand, reicht Teller mit

Köstlichkeiten durch die dafür vorgesehene Öffnung in den Saal. Ein einmaliges

Zusammenwirken. Man stelle sich nur einmal vor, wie viele Hände es brauchte, um

Kartoffeln für ungefähr 500 Gäste zu schälen. Dieses familiäre Zusammenwirken

überträgt sich auf die Gästeschar, die fröhlich plaudernd die servierten

Köstlichkeiten geniesst.

Die Vorstandsmitglieder als Testesser

Der Fleischlieferant sei seit langem der ‹Rüedi von Kloten›, erzählt Männerchor-

Präsident Jürg Hiltmann. Der Vorstand habe vor Jahren im Sternen in Albisrieden

eine Metzgete getestet und sei so über die Linde Weinigen, welche das Fleisch

ebenfalls aus Kloten bezogen habe, auf den Rüedi gekommen und habe damit

sehr gute Erfahrungen gemacht.

Rekordzahlen zeugen von der Beliebtheit

Allein am Freitagabend besuchten 180 Gäste den Anlass, und auch am

Samstagnachmittag, an welchem ebenfalls traditionsgemäss die Schwyzerörgeli-

Gruppe aufspielte, war ausserordentlich gut besucht. Ebenso am Samstagabend,

da kann sich die Berichterstatterin davon überzeugen, wie sich der Saal füllt, ja so

sehr füllt, dass die Bühne zusätzlich mit Tischen ausgestattet werden muss.

      Ein ausgeklügeltes System, das Bestellungen und Bezahlung vereinfacht, hilft

dem Servierpersonal, ihrer grossen Aufgabe gerecht zu werden. Auf kleinen

farbigen Zetteln kann der Gast ausfüllen, was er bestellen will. Lange muss er nicht

hungrig warten, schon werden die Teller je nach Bestellung mit Blut- oder Leber-

würsten, Speck oder Rippli serviert, wird Sauerkraut und Apfelmus herbeigetragen,

wird Wasser, Wein, Bier oder Kaffee serviert. «Wir haben auch aus Fehlern

gelernt», lacht Kunz, «so haben wir früher zum Beispiel die Würste im heissen

Wasser liegen lassen und mussten merken, dass sie dann platzen. Das passiert

uns heute nicht mehr und wir werden immer besser.»

Vielfarbiger Männerchor

Wer weiss schon, dass der heute 50 Aktivmitglieder zählende Chor vor 137 Jahren

vom Schlieremer Pfarrer Albert Leuthold gegründet wurde?

Ein Chor mit Bestand, kein Zweifel. Und punkt acht Uhr versammelt sich der

Chor, für heute in vielfarbiger Tracht vor der Bühne, sei es im trauten Männerchor-

hemd, sei es mit Servier- oder Küchenschürze. Dirigent Christian Meldau gibt den

Ton an und schon erklingen die starken Männerstimmen in den Saal des

Stürmeierhuus, beginnend fast selbstverständlich mit Werner von Aeschs

‹Schliere-Lied›. «Heute singen wir auswendig», lacht Kunz, und in der Tat

folgen sicher und überzeugt Ess- und Trinklieder. Berührend wird auch das

bekannte Lied «Kamerade wämmer sy» vorgetragen. Das Publikum applaudiert

entsprechend. Das Familiäre des Männerchors überträgt sich unweigerlich auf das

fröhliche Gästevolk und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit entsteht. Aber da ist

noch etwas zu ergänzen, so der Präsident, man heisse Neumitglieder herzlich

willkommen.

Probe sei jeweils am Dienstag um 19.50 Uhr im Singsaal Hofacker. Neumitglieder

erwartet nicht nur eine verbindende Kameradschaft, sondern Aktivitäten wie ein

jährliches Gesangsweekend, ein Partner- bzw. Familienausflug, das zweijährlich

stattfindende grosse Konzert und gelegentlich sogar eine Chorreise, die meist ins

Ausland führt.  Wer möchte da nicht mittun!

14. Dezember 2019

Nach einem intensiven, auch arbeitsreichen Jahr 2019 für unseren Chor, durften

wir am letzten Samstag zum Jahresende nochmals zusammen feiern.

    Und wie ? Es war ein Fest, dass wir so schnell nicht vergessen werden.Im

neuen Saal der katholischen Kirche durften wir ein tolles Fest erleben. Der Saal

wurde mit viel Liebe dekoriert, die vielen Weihnachts-Krippen im Hintergrund

trugen zusätzlich zu einer stimmungsvollen Ambiente bei. Das Essen schmeckte

allen sehr gut und das Duo Alpenflitzer trug mit seiner guten, stimmungsvollen

Musik dazu bei, dass wir wieder einmal ein tolles Fest zum Jahresende erleben

durften.

Der Vergnügung-Kommission vielen herzlichen Dank für den ausgezeichnet

organisierten Anlass.

 

Unsere weiteren Aktivitäten im 2019

21. Juni              Fete dela musique/ Platz vor der Ref. Kirche

15. September    Bettagssingen in der Ref. Kirche WeiningenZH

  1. Dezember     Adventsingen  Ref. Kirche Schlieren

23. Dezember     Singen im  Senioren-Zentrum  Weiningen ZH

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